Kamin-Reinigungs-Granate
Darwin Award Sieger 2005
Als wahr bestätigt von Darwin
(13. Januar 2005, Kroatien)
An einem verhängnisvollen Nachmittag zog sich der
55-jährige Marko in seine etwas abgelegene Werkstatt zurück, um sich ein
Werkzeug zur Kaminreinigung zu bauen. Der Kamin war für einen einfachen
Besen zu hoch, aber, wenn er eine Bürste an eine Kette anbringen und sie
mit etwas beschweren würde, könnte das reichen. Aber was könnte er als
Gewicht verwenden?
Es ergab sich, dass er den perfekten Gegenstand hatte. Er war schwer,
dennoch kompakt. Und am besten von allem, er war aus Metall, also konnte
er ihn an die Kette schweißen. Er muss die Tatsache irgendwie übersehen
haben, dass der Gegenstand eine Handgranate und mit Sprengstoff gefüllt
war.
Marko schaltete sein Schweißgerät ein und fing an mit einem Lichtbogen die
Kette und die Granate zusammenzuschweißen. Als sich das Metall erhitzte,
explodierte die Granate.
Die Gewalt der Explosion tötete den armen Marko sofort, das herumfliegende
Schrapnell flog durch die Wände der Werkstatt und zerschmetterte die
Windschutzscheibe von einem Mercedes, der draußen parkte. Markos Kamin
blieb trotz alle dem unberührt.
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1994 - 2005
Quelle: Veèernji List
veröffentlicht vom 01.04. bis 14.05.2006
übersetzt von Peter
Archiv ehemaliger Einträge
Schock aus der Vergangenheit
2004 Persönliche Erzählungen
(Mitte der 50er Jahre, USA)
Mein Vater und mein Onkel erinnerten sich an ihre
Jugend, und erzählten mir eine ziemlich "darwinistische" Geschichte. Im
Alter von Zwanzig Jahren schafften sie es, ein großes Auto aus drei
Schrottautos zusammenzubauen. Nachdem sie dieses montiert hatten, hatten
sie noch genügend Teile übrig um ein zweites Auto zu bauen – aber nicht
ganz. Diesem Auto fehlte der größte Teil des Unterbodens, so konnten sie
beim Fahren den Boden sehen. Sie nannten dies eine „Besonderheit“ und
nicht einen Fehler, und entschieden sich, Spaß damit zu haben.
In den fünfziger Jahren waren gefährliche
Sprengstoffe noch einfacher zu erwerben. So, fuhren mein zukünftiger Vater
und sein Bruder mit Viertelstangen Dynamit in der Hand umher, um das
Dynamit in die Löcher im Unterboden zu werfen, und im Allgemeinen
erschreckten sie die Leute in den Autos hinter ihnen,. DAS WAR EIN SPASS!
Sie kürzten sogar die Lunte, um zu überprüfen, ob die Stöcke "sicher"
explodieren würden, bevor das Auto hinter ihnen über sie drüber fuhr.
Als ich diese Geschichte hörte, war meine erste
Frage: "Hattet ihr nicht Angst, dass der Benzintank unter euch
explodiert?" zu meiner Verwunderung wirkten die beiden eher überrascht,
tauschten flüchtige Blicke aus, und sagten, "Daran dachten wir nie!"
Mein Großvater lachte nur und verließ das Zimmer.
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1994 - 2005
Eingereicht von:
Eric
veröffentlicht vom 16.02. bis 01.04.2006
übersetzt von Peter
Kupferschrott
2002 Persönliche Erzählungen
(15. August 2002, Australien)
Ich arbeite für die Canbera
Feuerwehr. Einer der interessanteren Jobs, bei denen ich dabei war, war
eine Explosion, die um 1:30 Uhr Morgens stattfand. Wir fanden ein
verlassenes Gasthaus, welches in Trümmern lag. Am dritten Tag der
Aufräumarbeiten entdeckten wir einen Darwin Award Anwärter unter dem
Schutt und untersuchten, was passiert war.
Der war Mann war zugelassener
Klempner, welcher am Material Geld sparen wollte. Er war in dem
alten Gasthaus und schnitt gerade Kupferrohre aus den alten Leitungen, als
er unabsichtlich die Gashauptleitung durchtrennte und eine riesige
Explosion entzündete, welche Glasscheiben und Dachziegel 500 Meter weit
schleuderte.
Sollte ein Klempner nicht den Unterschied zwischen einer Wasser- und einer
Gasleitung kennen?
Ein paar Dollar zu sparen kostete ihm sein Leben.
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1994 - 2005
Eingereicht von: Anonym
Quelle: Canberra Times
veröffentlicht vom 11.12. bis 16.02.2006
übersetzt von Markus
Weihnachtsbaum
2000 Darwin Award Kandidat
Von Darwin unbestätigt
(25. November 2000, Kanada)
Beim Versuch ihre Weihnachtsbäume
zu retten wurde eine 66-Jahre alte Frau aus Quebec nicht einmal, nicht
zweimal, sondern dreimal von schnell fahrende Autos auf einer kanadischen
Landstraße angefahren. Die Frau fuhr auf der Landstraße mit einigen
unsicher auf dem Dach festgebundenen Nadelbäumen, als die Bäume auf die
Strasse fielen. Obwohl es Nacht war, und es keine Lichter auf der Straße
gab, riskierte die mutige Frau -- und verlor -- ihr Leben, beim
Versuch, ihre
Bäume vor den Autos zu retten.
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1994 - 2005
Eingereicht von:
François
Morasse
Quelle:
Le Nouvelliste, Trois-Rivières,
Canada
veröffentlicht vom 31.10.bis 11.12.2005
übersetzt von Peter
Explosive Mädchenmischung
2000 Erwähnung Ehrenhalber
Als wahr bestätigt von Darwin
(14. März 2000, Dänemark)
Am Dienstag versteckten sich drei jugendliche Mädchen in einer
öffentlichen Toilette um Feuerzeuggas zu schnüffeln, als sich eine von
ihnen gedankenlos eine Zigarette anzündete. Die Gase explodierten in der
kleinen Kammer und die Mädchen flüchteten direkt in die Arme der Polizei,
denn das WC war im gleichen Gebäude wie die Polizeistation untergebracht.
Inspektor Leif Høy sagte, "Wir hörten einen Knall von
den Toiletten und einen Moment später kamen die Mädchen schreiend heraus
gerannt." Die Beamten leisteten sofort Erste Hilfe, indem sie sie mit
kaltem Wasser besprühten und schickten sie zur weiteren Behandlung ins
Krankenhaus.
Keines der Mädchen ist in Lebensgefahr, aber falls sie aus diesem
Experiment keine Lehre ziehen, erwarten wir bald wieder von ihnen zu
hören.
Lektion 1: Wenn du Feuerzeuggas schnüffelst,
vermeide es, es in der Nähe einer Polizeistation zu tun, außer du erwartest
Erste Hilfe zu brauchen!
Lektion 2: Wenn du in einem kleinen
geschlossenem Raum Feuerzeuggas schnüffelst, dann unterdrück deinen Drang
nach Nikotin solange bis du von den Gasen entfernt bist!
Lektion 3: Schnüffle kein Feuerzeuggas!
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1994 - 2005
Eingereicht von: Nicolai Nielsen
Quelle: Politiken, Dänemark
veröffentlicht vom 18.10. bis 31.10.2005
übersetzt von Markus
Minen für Elefanten
2005 Darwin Award Kandidat
Als wahr bestätigt von Darwin
(15. Februar 2005, Rushinga, Zimbabwe)
Elefanten zertrampelten das Maisfeld von Christian, welches er
auf einem schon lange bestehenden Elefantenwechsel errichtete. Er musste
einen Weg finden, sie zurück zu schlagen! Glücklicherweise gab es ein
altes Minenfeld in der Nähe, an der Zimbabwe-Mosambik Grenze. Christian
glaubte, dass einige Landminen um sein Feld herum verteilt, den Elefanten
bald eine Lektion erteilen würden, die sie nie vergessen würden.
Vielleicht kam Christian die Idee Minen zu verwenden
durch ein paar Ereignisse, die vor kurzem die Runde machten. Ein
Einheimischer ist verletzt worden, nachdem er beim Vieh Hüten eine
Landmine aufhob. Eine Woche vorher, hat ein anderer Rushinga Einwohner
einen Teil seines Beines verloren, nachdem er auf eine Landmine getreten
war. Die anderen Dorfbewohner sahen das Schreiben auf dem Schild, und
vermieden die Landminen.
Aber Christian glaubte, dass sie genau das waren, was er
benötigte! Offenbar konnten diese Minen schwere Verletzungen an Elefanten
verursachen! Er grub fünf Landminen aus, die durch schweren Regen offen
gelegt wurden und fing an, sie nach Hause zu tragen.
Diese instabilen Minen explodierten und töteten
Christian sofort.
Gesamtzahl verletzter Elefanten? Null.
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1994 - 2005
Eingereicht von: Douglas Ball
Quelle: The Zimbabwe Herald
veröffentlicht vom 5.10. bis 18.10.2005
übersetzt von Peter
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